Mundart Wörterbuch

Parabli:, s
Regenschirm
Paradebet, s
Totenbahre – der Ausdruck Paradebett stammt aus der Zeit, in der man Tote öffentlich aufbahrte.
påschn
klatschendes, lautes Geräusch erzeugen
åipåschn
hinunterfallen
Påscha, m
klatschendes, lautes Geräusch / „nicht alle Tassen im Schrank“
D‘ Lã: is von Då: åipåscht.
Die Lawine ist vom Dach gefallen.
De håt an schen Påscha!
Die hat bei weitem nicht alle Tassen im Schrank!
Peĩåsta, s
Plagegeist
Pfåffmkape, s
„Pfaffenhut“, orange-pinkfarbene Strauchblüten in Form der Kopfbedeckung eines Priesters
pfẽazn
spotten, grinsend verhöhnen
Pfẽaza, m
süffisanter Spötter
Pfinståg, Pfingståg, m
Donnerstag
pflanzn
sekkieren, zum Narren halten
Pfoad, w
Hemd
a rupfane Pfoad
Hemd aus grobem Leinen
pfudan, pfigezn
kichern, lachen unter vorgehaltener Hand
Pfudara m, Pfudaran w
ständig kichernde Person
pfuschn
laienhaft arbeiten, nicht fachgerecht
Pipm
Wasserhahn / schlimmes, ungezogenes Kind, Lausbub
plåmpan, vaplåmpan
verraten, Geheimnisse weitererzählen
Plẽampe, m
ungehobelter, grober Kerl
Plẽaschl, m
große Zunge
Ploiwe, m
kurze Latte, um Schmutz aus der nassen Wäsche zu schlagen
Poistazipfen, w
in Butter- oder Schweineschmalz gebackene Teigschnitten
postan, poustan
schweren, polternden Schrittes gehen
Postara, Poustara, m
männliche Person, die schweren, polternden Schrittes geht
prånga gẽ
Am kirchlichen Hochfest zu Fronleichnam zeigten sich Mädchen bis ca. zu ihrem 12. Lebensjahr mit weißem Kleid und einem Kränzchen im Haar. Unverheiratete Mädchen trugen als Zeichen ihrer Jun
umgång gẽ:
bei der nach der hl. Messe stattfindenden Fronleichnamsprozession teilnehmen
Ge:st du a um?
Machst du auch bei der Fronleichnamsprozession mit?
Pråntåg, Prångtåg, Prångatåg, m
Fronleichnamsfest
Prebstling, m
übergewichtiger Mensch, ungewöhnlich großes, dickes Kind
Prowenkea, m
Sorglosigkeit, Nichtigkeit, mangelnde Gemütsregung
koan Prowenkea doa
nicht reagieren, sich nicht kümmern, etwas außer Acht lassen
psaichn
die Kuh vor dem Kalben trockenstellen, nicht mehr melken
Pschoatpakke, Pschoatpakkei, s
zusammengeschnürtes Tuch, in dem sich einige wichtige Lebensmittel befinden - ein sogenanntes „Überlebenspaket“